Der grosse Kanton und wir: How to Deutsch in der Schweiz

Die Deutschen. Sie sind das Gegenteil unserer Lieblingsausländer/innen. Es ist ein ganz besonderes Verhältnis zwischen der Schweiz und unseren deutschen Immigrant/innen. Niemand sonst hat bessere Voraussetzungen, sich nahtlos zu integrieren, und niemand sonst ist unfähiger – oder unwilliger – diese umzusetzen.

Eine Geschichte voller Missverständnisse

Heidi aus dem japanischen Anime.

Die Schweiz aus japanischer Sicht.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man in Deutschland denkt, dass die Schweiz grundsätzlich aussieht wie bei Heidi. Das ist natürlich nicht völlig daneben, aber, gelinde gesagt, ein nicht ganz vollständiges Bild. Die Schweiz hat nur etwa 10% der Einwohner/innen Deutschlands, was uns sehr wohl handlich und überschaubar macht. Da wir nicht wahnsinnig viele Leute sind, sind unsere Städte vergleichsweise klein. Aber wie Winston Churchill schon sagte, die Grösse eines Volkes leitet sich so wenig von der Einwohnerzahl ab, wie die Grösse eines Menschen an dessen Statur festgemacht werden kann. Zumindest denke ich, er habe das gesagt. Ich finde das Zitat gerade nicht wieder. Unrecht hat der Mensch nicht. Schlussendlich geht es aber nicht so sehr um unsere Grösse, sondern um den Irrtum, wir seien wie Deutschland, einfach in klein.

Anmerkung: Wenn ich in der Folge von Deutschen und Schweizer/innen spreche, dann meine ich alle die Menschen, die in diesen Ländern aufgewachsen sind und sozialisiert wurden, unabhängig von Genetik oder Nationalität. Nurture > Nature.

Weiterlesen

Der grosse Kanton und wir: Unsere letzte und beste Hoffnung 

Jetzt wollen auch die Briten noch mal wählen. Dafür wollen die Franzosen nicht mehr. Das, meine Damen und Herren, ist der Moment, wo die Welt mit einer etwas grösseren Wahrscheinlichkeit als normal untergeht. The Endtimes have begun.

2016-trump-wont-win-2017-president-trump-cant-do-that-can-he-2018-you-watching-the-hunger-games-tonight-i-hope-my-district-wins

May the odds be ever in our favour.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn Leute sich fragen, wie es damals, 1930 und folgende, zu „so etwas“ kommen konnte, aber dann die offensichtlichen Parallelen zur Gegenwart geflissentlich ignorieren.

Weiterlesen

Der grosse Kanton und wir: Obrigkeit oblige.

Es ist schon sehr, sehr, seeeeehr lange her, dass Anja das letzte Mal hier war, um mich zu besuchen. Also, eigentlich besucht sie ja meine Katzen, aber ich lebe nun mal auch in dieser Wohnung. Dieser Besuch, der schon Äonen zurückliegt, beinhaltete ein unangenehmes Ereignis und eine dieser Offenbarungen, die manchmal ganz nebenher passieren: ein Anschauungsbeispiel der kleinen Differenzen zwischen der deutschsprachigen Schweiz und Deutschland.

Weiterlesen