Zürich: Eine Liebeserklärung

img_7499Auf meinem Facebook-Feed hat jemand gefragt: „Wenn die Stadt, in der du lebst, ein Mensch wäre, würdest du dann mit ihm schlafen?“ Während die Leute, die mich kennen, sich die Antwort schon denken können, möchte ich ein bisschen ausführen. Vor allem, weil Andere diese, meine Stadt, schon kommentiert haben. Es war das Übliche. Die Person, die den Post verfasst hat, hat Folgendes geschrieben:

„Ich glaube, Zürich wär dieser leicht arrogante, steinreiche Typ, dessen Gesicht du dir nicht so richtig merken kannst. Im Flirten ist er schlecht, stattdessen setzt er drauf, dich zu beeindrucken – aber wenn du dich trotzig-liebevoll auf ihn einlässt, merkst du, dass er gar kein so schlechter Küsser ist. Sein Zuhause ist klinisch sauber, der Bettanzug aus Samt. Bist du leidenschaftlich, zieht er mit.
Nach dem Höhepunkt bleibt er wach, weil Koks.
Am Morgen verlangt er die 18 Franken zurück, die er für deinen Drink am Vorabend ausgegeben hat.“

Needless to say, ich sehe das ein bisschen anders.

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